Ansätze zu nachhaltigen LösungenLernschwierigkeiten stellen Lernende vor hohe Anforderungen, welche sich meist zu Lernüberforderungen und leider nur selten zu Lernherausforderungen entwickeln. Die Bemühungen um das Wohl des Lernenden durch mehr desselben, also der didaktisch geschickten und engagierten Aufarbeitung des Lernstoffes, bleiben häufig erfolglos. Es scheint, dass sich der Betroffene gegen gut gemeinten Rat oder Hilfestellungen regelrecht zur Wehr setzt. Die Reaktionen sind Frustration und Enttäuschung sowohl auf der Seite der engagierten Lehrperson als auch auf der Seite des Lernenden. Die Verzweiflung des Schülers mit Lernschwierigkeiten bleibt dabei stets spürbar, sie berührt und macht hilflos. Lernschwierigkeiten sind keine Störungen innerhalb eines mechanisch zu denkenden Lernprozesses und der Lernende ist kein Lernroboter. Als fühlender, denkender und in Beziehung handelnder Mensch bleibt der Lernende stets wichtiger als das Lernen selbst. Statt sich also zu fragen, wie man dem Lernenden ein optimales Lernen ermöglichen soll, kann man auch
fragen: Was bedeutet dem Lernenden das Lernen? Was verbirgt sich eigentlich
hinter einer Lernschwierigkeit? Einige Beispiele aus der Praxis sollen das Gesagte verdeutlichen, zum Nachdenken einladen und Lösungsansätze aufzeigen. Möglicherweise werden Sie durch diese Beispiele an eines Ihrer eigenen Kinder, einen Ihrer eigenen Schülerinnen oder Schüler erinnert. Drei typische Beispiele aus der Praxis finden Sie in unserer kostenlosen Broschüre, welche Sie telefonisch oder via Kontaktformular bei uns in Schaffhausen bestellen können. Die Überlegungen zu Ausgangslage, Hintergrund und Lösungsansätzen stellen dabei praktische und verständliche Skizzen dar, da ausführliche Darstellungen zu weit führen würden. |